Kellerabdichtung: Die Arbeiten, die vor der Regenzeit fertig sein sollten

Eine nachträgliche Außenabdichtung ist Erdarbeit, und Erdarbeit hängt am Wetter. Ein aufgeweichter Graben ist nicht nur unangenehm, er ist eine Gefahrenstelle - und die Abdichtung selbst braucht einen trockenen, tragfähigen Untergrund.

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Kellerabdichtung: Die Arbeiten, die vor der Regenzeit fertig sein sollten

Der Graben und seine Standzeit

Ein offener Graben an einer Kellerwand darf nicht beliebig lange stehen. Je nach Bodenart und Tiefe braucht er Verbau. Nach ergiebigem Regen sinkt die Standfestigkeit deutlich - das ist der Grund, warum wir im Herbst ungern anfangen.

Untergrund muss trocken sein

Bitumendickbeschichtungen und Dichtungsschlämmen brauchen einen saugfähigen, nicht durchnässten Untergrund. Auf feuchtem Mauerwerk haften sie nicht dauerhaft - der Aufwand wäre umsonst.

Drainage richtig verstehen

Eine Drainage ist kein Ersatz für die Abdichtung, sondern entlastet sie. Sie gehört unterhalb der Fundamentoberkante, in Filterkies gebettet, mit Spülschächten an den Ecken. Falsch eingebaut sammelt sie Wasser statt es abzuführen.

Die Alternative von innen

Wenn außen nichts mehr geht, bleibt die Innenabdichtung mit Sperrputz oder Injektion. Sie hält die Feuchte aus dem Raum, nicht aus der Wand - eine Zwischenlösung, die man als solche benennen sollte.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Offener Graben braucht Verbau
Untergrund muss trocken sein
Drainage entlastet, ersetzt nicht
Innenabdichtung ist Zwischenlösung
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