Regenwasser nutzen: Zisterne und Versickerung nach Stuttgarter Vorgaben

Die gesplittete Abwassergebühr macht die Bewirtschaftung von Regenwasser auf dem eigenen Grundstück in Stuttgart wirtschaftlich interessant. Zisterne und Versickerung gehören deshalb in jede Freianlagenplanung.

Regenwasser nutzen: Zisterne und Versickerung nach Stuttgarter Vorgaben

Warum Regenwasser vor Ort bleiben soll

Versiegelte Flächen belasten bei Starkregen die Kanalisation. Wer Regenwasser versickert oder nutzt, reduziert die Niederschlagswassergebühr und entlastet das Netz spürbar.

Zisterne zur Nutzung

Eine Zisterne speist Gartenbewässerung und optional die WC-Spülung. Für ein Einfamilienhaus sind 3.000 bis 6.000 Liter üblich; die Größe richtet sich nach Dachfläche und Nutzung.

Versickerung planen

Mulden-Rigolen-Systeme nehmen das Überschusswasser auf und geben es verzögert an den Boden ab. Voraussetzung ist ein ausreichend durchlässiger Untergrund - in Stuttgarter Hang- und Lehmlagen ist das vorab zu prüfen.

Genehmigung und Schutzgebiete

In Heilquellenschutzgebieten gelten besondere Anforderungen an die Versickerung. Wir klären die Zulässigkeit früh mit dem Tiefbauamt, damit die Entwässerung nicht zum Genehmigungsrisiko wird.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Gesplittete Gebühr macht Versickerung rentabel
Zisterne 3.000-6.000 l fürs EFH
Bodendurchlässigkeit vorab prüfen
Schutzgebiete früh mit dem Amt klären
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