Dachrinnen und Fallrohre im Herbst: Kleine Wartung, großer Schutz

Eine verstopfte Dachrinne fällt erst auf, wenn das Wasser an der Fassade herunterläuft. Dann ist der Schaden oft schon da: durchfeuchteter Putz, Frostabplatzungen, nasse Kellerwände. Die Wartung im Herbst kostet wenig und verhindert genau das.

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Dachrinnen und Fallrohre im Herbst: Kleine Wartung, großer Schutz

Warum gerade jetzt

Im Oktober fällt das meiste Laub, und der erste Frost ist nicht weit. Steht Wasser in einer verstopften Rinne, gefriert es, dehnt sich aus und drückt Rinnenhalter und Lötnähte auseinander.

Was geprüft wird

Rinnen auf Laub und Moos, Einläufe und Laubfangkörbe, Gefälle der Rinne, Dichtheit der Verbindungen, Anschluss des Fallrohrs an die Grundleitung. Bei älteren Häusern lohnt ein Blick auf die Rinnenhalter, die im Lauf der Jahre korrodieren.

Sicherheit geht vor

Arbeiten an der Traufe sind Arbeiten mit Absturzgefahr. Ab einer gewissen Höhe gehören sie in die Hände eines Fachbetriebs mit Gerüst oder Hubarbeitsbühne. Eine Leiter an der Dachrinne ist keine sichere Lösung.

Folgeschäden am Bestand

In Stuttgarter Hanglagen läuft überlaufendes Wasser häufig direkt an die Kelleraußenwand. Wer dort feuchte Wände hat, sollte zuerst die Dachentwässerung prüfen, bevor über eine aufwendige Abdichtung nachgedacht wird.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Vor dem ersten Frost reinigen
Rinnenhalter und Verbindungen prüfen
Absturzsicherung nicht unterschätzen
Feuchte Kellerwände: erst Entwässerung prüfen
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