RE2020 Frankreich: Lebenszyklusbewertung im Wohnungsbau
Die RE2020 (Réglementation Environnementale) hat die franzoesische Bauwelt 2022 deutlich umgestellt: Lebenszyklusbewertung ist Pflicht. Was das im Detail bedeutet - und welche Materialien gewinnen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.
Drei Indikatoren
Bbio (Bioklimatischer Bedarf), Cep (Primaerenergie), Ic (CO2 ueber Lebenszyklus). Letzterer ist das Novum - Beton, Stahl und EPS werden in der Bilanz teurer, Holz, Hanf, Stroh und Lehmsteine guenstiger.
Materialwirkung
In der franzoesischen Praxis sind seit 2022 Holzbau und Holzhybrid stark gestiegen, ebenso Mauerwerk aus monolithischem Ziegel oder Kalkstein. WDVS mit EPS ist seltener geworden.
Schwellenwerte
Cep max. 70-100 kWh/(m2a) je nach Klimazone, Ic max. 740 kgCO2eq/m2 (Phase 1, ab 2028 strenger). Das zwingt zur Vor-Planung der CO2-Bilanz.
Lehre fuer Deutschland
Das QNG-Siegel fuehrt eine aehnliche Bilanzierung ueber den Lebenszyklus ein, ist aber freiwillig (Foerdervoraussetzung). Wenn der GEG die LCA als verpflichtend uebernimmt - was in der Diskussion ist - werden auch deutsche Bauherren staerker materialbewusst entscheiden muessen.
Takeaways
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