Was wir von den Niederlanden lernen: Bauen mit Wasser statt gegen Wasser

In Deutschland ist Regenwasser ein Problem, das man möglichst schnell in einen Kanal bringt. In den Niederlanden ist es ein Gestaltungselement, das Platz bekommt. Der Unterschied ist mehr als Philosophie - er zeigt sich an den Schäden nach Starkregen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.

Was wir von den Niederlanden lernen: Bauen mit Wasser statt gegen Wasser

Wasserplätze statt Rohre

In Rotterdam dienen abgesenkte Plätze bei Starkregen als Rückhalteraum und sind sonst Spielfläche. Der Gedanke lässt sich verkleinern: Eine tiefergelegte Hofecke mit Rasenmulde nimmt bei uns ebenso Spitzen auf.

Entsiegelung als Standard

Was in den Niederlanden selbstverständlich ist - versickerungsfähige Beläge auf Stellflächen und Zufahrten - erlaubt auch die Stuttgarter Entwässerungssatzung, und es senkt die Niederschlagswassergebühr.

Die Stuttgarter Besonderheit

Bei uns kommt der Hang dazu. Wasser läuft nicht nur nach unten, es beschleunigt. Rückhaltung muss deshalb oberhalb ansetzen, nicht am Tiefpunkt - dort ist es zu spät.

Was übertragbar ist

Nicht die schwimmenden Stadtviertel, sondern der Grundgedanke: Fläche für Wasser einplanen, bevor man sie versiegelt. Das ist im Neubau fast kostenneutral und im Nachhinein teuer.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Wasser Fläche geben statt wegleiten
Versickerungsfähige Beläge senken Gebühren
Am Hang oberhalb zurückhalten
Im Neubau fast kostenneutral
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