Was wir von Frankreich lernen: RE2020 und der Blick auf den ganzen Lebenszyklus

Das deutsche GEG rechnet den Betrieb eines Gebäudes. Die französische RE2020 rechnet zusätzlich, was Herstellung, Transport und Rückbau der Baustoffe verursachen. Das verschiebt die Bewertung erheblich.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.

Was wir von Frankreich lernen: RE2020 und der Blick auf den ganzen Lebenszyklus

Was sich dadurch ändert

Ein hochgedämmtes Gebäude aus emissionsintensiven Baustoffen kann in der Gesamtbilanz schlechter abschneiden als ein etwas weniger gedämmtes aus Holz. Diese Abwägung fehlt in der deutschen Betrachtung bislang weitgehend.

Die graue Energie

Bei einem gut gedämmten Neubau macht die Herstellung der Baustoffe inzwischen einen erheblichen Teil der Lebenszyklus-Emissionen aus. Wer nur den Betrieb optimiert, optimiert am kleineren Hebel.

Was in Deutschland kommt

Die EU-Gebäuderichtlinie sieht Lebenszyklus-Kennwerte vor, und das QNG-Siegel verlangt sie schon heute. Wer in den nächsten Jahren baut, sollte die Daten seiner Baustoffe kennen - die Anforderung kommt.

Praktische Folge heute

Umweltproduktdeklarationen der eingesetzten Materialien sammeln, auch wenn sie noch niemand verlangt. Nachträglich zu rekonstruieren, was verbaut wurde, ist bei einer späteren Zertifizierung der aufwendigste Teil.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Lebenszyklus statt nur Betrieb
Graue Energie ist der größere Hebel
QNG verlangt es bereits
Produktdeklarationen jetzt sammeln
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