Oesterreich-Vergleich: Der klimaaktiv-Gebaeudestandard

Waehrend Deutschland mit GEG und QNG arbeitet, hat Oesterreich mit klimaaktiv ein freiwilliges Punktesystem etabliert, das weit ueber Energie hinausgeht. Wir vergleichen die Logik - und was Stuttgarter Bauherren daraus mitnehmen.

Internationaler Vergleich · 13. Juni 2026 · MMV Bauleitung
Oesterreich-Vergleich: Der klimaaktiv-Gebaeudestandard

Wie klimaaktiv funktioniert

klimaaktiv (Initiative des oesterreichischen Klimaministeriums) bewertet Gebaeude ueber 1.000 Punkte in vier Kategorien: Standort/Planung, Energie/Versorgung, Baustoffe/Konstruktion sowie Komfort/Gesundheit. Je nach Punktzahl gibt es Bronze, Silber oder Gold - freiwillig, aber als Qualitaetssignal anerkannt.

Der Unterschied zum GEG

Das deutsche GEG ist Ordnungsrecht und reguliert primaer den Betriebsenergiebedarf. klimaaktiv ist freiwilliges Guetezeichen und bezieht graue Energie, Schadstofffreiheit der Baustoffe und Raumkomfort systematisch mit ein - aehnlich dem Gedanken hinter dem deutschen QNG-Siegel.

Naehe zum QNG

Das deutsche Qualitaetssiegel Nachhaltiges Gebaeude (QNG), Voraussetzung fuer die hoechste KfW-Foerderstufe, geht in eine vergleichbare Richtung: Lebenszyklus, Oekobilanz, Schadstoffarmut. Wer in Deutschland QNG plant, denkt faktisch schon klimaaktiv-aehnlich.

Mitnahme fuer Stuttgart

Die Lehre: Gute Gebaeude nur ueber den U-Wert zu definieren, greift zu kurz. Wer in Stuttgart neu baut, sollte graue Energie, Schadstoffarmut und sommerlichen Komfort von Anfang an mitdenken - das zahlt auf Foerderung (QNG) und Werterhalt ein.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

klimaaktiv: Punktesystem ueber 4 Kategorien
Bezieht graue Energie und Raumkomfort ein
Verwandt mit dem deutschen QNG-Gedanken
Gute Gebaeude = mehr als nur der U-Wert
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