Luftdichtheit und Dampfbremse: Die zwei Schichten richtig verstehen
Zwei Begriffe, die im Holz- und Dachbau staendig fallen und gern durcheinandergeraten: die luftdichte Ebene und die Dampfbremse. Wer den Unterschied versteht, vermeidet die haeufigsten Feuchteschaeden.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Bauunternehmung MMV GmbH.
Was Luftdichtheit leistet
Die luftdichte Ebene verhindert, dass warme Innenluft unkontrolliert durch Fugen nach aussen stroemt. Mit der Luft wandert Feuchte - und genau die kondensiert in der Konstruktion. Luftdichtheit ist damit primaerer Feuchteschutz und Energiethema zugleich.
Was die Dampfbremse leistet
Die Dampfbremse steuert die Diffusion von Wasserdampf durch das Bauteil. Sie wird ueber ihren sd-Wert charakterisiert. Feuchtevariable Dampfbremsen passen ihre Durchlaessigkeit der Jahreszeit an und erlauben Ruecktrocknung im Sommer.
Das Zusammenspiel
Oft uebernimmt eine einzige Folie beide Funktionen - sie muss dann luftdicht verklebt UND diffusionstechnisch passend sein. Entscheidend ist die saubere Verklebung aller Stoesse, Durchdringungen und Anschluesse.
Pruefung
Der Blower-Door-Test misst die Luftdichtheit, nicht die Dampfbremse. Ein guter n50-Wert beweist also nur die luftdichte Ebene - die diffusionstechnische Sicherheit muss rechnerisch (Glaser oder instationaer) nachgewiesen werden.
Takeaways
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