Kanada-Vergleich: Vom R-2000-Haus zum Net-Zero-Standard
Kanada hat mit dem R-2000-Programm frueh gezeigt, wie man im extremen Klima dicht, gut gedaemmt und gesund baut. Der heutige Net-Zero-Standard fuehrt das fort - mit Lehren, die auch im milderen Stuttgart gelten.
Das R-2000-Erbe
R-2000 setzte schon in den 1980er Jahren auf hohe Luftdichtheit, kontrollierte Lueftung und sorgfaeltige Daemmung. Viele Prinzipien des heutigen Passivhauses sind dort vorweggenommen worden.
Net-Zero heute
Der kanadische Net-Zero-Standard kombiniert eine hocheffiziente Gebaeudehuelle mit PV, sodass das Haus uebers Jahr so viel Energie erzeugt wie es verbraucht. Methodisch verwandt mit dem deutschen Effizienzhaus 40 Plus.
Fokus auf Ausfuehrungsqualitaet
Kanada legt grossen Wert auf die handwerkliche Umsetzung der Luftdichtheit und Waermebrueckenfreiheit - mit verpflichtenden Blower-Door-Tests. Genau hier liegt auch in Deutschland der haeufigste Schwachpunkt.
Lehre fuer Stuttgart
Nicht die Norm entscheidet ueber Effizienz, sondern die Ausfuehrung. Wir setzen auf eine durchgaengig geplante Luftdichtheitsschicht und Detailskizzen fuer jeden kritischen Anschluss - das kanadische Erfolgsrezept.
Takeaways
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