Heizungsgesetz 2026: Was Stuttgarter Vermieter jetzt pruefen muessen

Vermieter werden seit der GEG-Novelle 2024/2026 staerker zur Modernisierung verpflichtet - und koennen gleichzeitig nur dann umlegen, wenn sie die Schritte sauber belegen. Wir fassen zusammen, was Stuttgarter Vermieter und Hausverwaltungen jetzt pruefen sollten.

Recht · 13. Mai 2026 · MMV Bauleitung
Heizungsgesetz 2026: Was Stuttgarter Vermieter jetzt pruefen muessen

Heizungstausch bei Eigentuemerwechsel

Wer ab 2026 eine Bestandsimmobilie erbt oder kauft, hat zwei Jahre Zeit, die Heizung auf eine 65-%-EE-Loesung umzustellen, sobald die Bestandsheizung defekt ist oder das Alter von 30 Jahren ueberschreitet. Die Frist verschiebt sich nicht durch Verzoegerungen am Wohnungsmarkt - es lohnt sich, frueh zu planen.

Modernisierungs-Umlage

Sind die GEG-Anforderungen erfuellt und sind die Investitionskosten dokumentiert, koennen Vermieter bis zu 8 % der Modernisierungskosten p.a. auf die Kaltmiete umlegen - gedeckelt nach BGB 559. Achtung: Foerdermittel muessen abgezogen werden.

Pflicht zur hydraulischen Optimierung

Bei Gebaeuden mit zentraler Heizung und mehr als 6 WE ist seit 2024 ein hydraulischer Abgleich Pflicht. Wer nicht abgleicht, kann seine Heizkosten nicht voll umlegen.

Stuttgart-Besonderheiten

Vermieter in Stuttgart sollten zusaetzlich die kommunale Waermeplanung im Auge behalten. Mehrere Bezirke - darunter Stuttgart-West, Stuttgart-Mitte und Bad Cannstatt - sind als prioritaere Anschlussgebiete fuer Fernwaerme ausgewiesen. Vor Investition in eine eigene WP lohnt die Anfrage beim EnBW-Waermenetz.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Heizungstausch-Frist: 2 Jahre nach Eigentumswechsel
Modernisierungs-Umlage 8 % nach BGB 559
Hydraulischer Abgleich Pflicht ab 6 WE
Stuttgart: Waermenetz-Anschluss zuerst pruefen
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