Dachbegruenung in Stuttgart: Pflicht, Foerderung, Technik

Stuttgart gilt als Kessellage mit Hitze- und Starkregen-Problemen - Dachbegruenung ist hier nicht nur Deko, sondern Stadtklima-Politik. Wir erklaeren Pflichten, Foerderung und die Technik, die ein Gruendach tragfaehig und dicht haelt.

Foerderung · 10. Juni 2026 · MMV Bauleitung
Dachbegruenung in Stuttgart: Pflicht, Foerderung, Technik

Pflicht und Vorgabe

Viele Stuttgarter Bebauungsplaene schreiben fuer Flachdaecher eine Begruenung vor. Hinzu kommt der Zusammenhang mit der Solarpflicht: PV und Gruendach lassen sich kombinieren (Biodiversitaets-Solardach), was oekologisch und energetisch Sinn ergibt.

Extensiv vs. intensiv

Extensive Begruenung (Sedum, Moose, geringer Aufbau ab ca. 8-12 cm, pflegearm) ist der Standard fuers Wohnhaus. Intensive Begruenung (Stauden, Straeucher, begehbarer Dachgarten) braucht mehr Aufbau, mehr Statik und mehr Pflege - eher fuer Gewerbe und Tiefgaragendecks.

Technischer Aufbau

Auf der wurzelfesten Abdichtung folgen Schutz-, Drain- und Filterschicht, Substrat und Vegetation. Entscheidend sind Wurzelschutz, Statiknachweis (Substrat im wassergesaettigten Zustand!) und die Absturzsicherung fuer die Wartung.

Foerderung

Die Stadt Stuttgart bezuschusst Dach- und Fassadenbegruenung ueber entsprechende Foerderprogramme; zusaetzlich reduziert das Gruendach die gesplittete Niederschlagswassergebuehr, weil weniger Regen abfliesst. Wir pruefen die aktuellen Saetze projektbezogen.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Viele B-Plaene fordern Flachdach-Begruenung
Extensiv (Sedum) ist der pflegearme Standard
Statik im wassergesaettigten Zustand nachweisen
Zuschuss plus geringere Niederschlagswassergebuehr
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