Baunebenkosten 2026: Die versteckten 15-20 Prozent
Viele Bauherren kalkulieren den Hauspreis und vergessen die Baunebenkosten - die schnell 15-20 % der Gesamtinvestition ausmachen. Wir geben den Ueberblick, damit die Finanzierung nicht am Ende kippt.
Grundstuecks-Nebenkosten
Beim Grundstueckskauf fallen Grunderwerbsteuer (in Baden-Wuerttemberg 5,0 %), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5-2,0 %) und ggf. Maklerprovision an. Allein das summiert sich auf rund 8-10 % des Grundstueckspreises.
Planung und Gutachten
Architekten-/Ingenieurhonorar (nach HOAI), Tragwerksplanung, Baugrundgutachten, Energieberatung, Vermessung. Diese Posten sind kein Luxus, sondern Voraussetzung fuer Genehmigung und Foerderung - und gehoeren von Anfang an ins Budget.
Behoerden und Anschluesse
Baugenehmigungsgebuehren, Erschliessungs- und Hausanschlusskosten, Vermessung/Einmessung, ggf. Abriss/Rodung. Gerade die Hausanschluesse werden oft unterschaetzt (siehe unser Beitrag zu Erschliessungskosten).
Aussenanlagen und Puffer
Garten, Zufahrt, Stuetzmauern (am Hang teuer!), Terrasse, Einfriedung - oft das, was am Ende des Budgets gestrichen oder unterschaetzt wird. Wir empfehlen, mindestens 15 %, am Hang eher 20 % als Nebenkosten- und Reservepuffer einzuplanen.
Takeaways
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