Balkonsanierung: Abdichtung, Gelaender und Waermebruecke richtig loesen

Auskragende Betonbalkone der Baujahre 1960 bis 1990 sind in Stuttgart Standard - und oft sanierungsbeduerftig. Risse, abplatzender Beton und durchfeuchtete Abdichtungen sind typisch. Wir erklaeren die fachgerechte Sanierung.

Sanierung · 22. Juni 2026 · MMV Bauleitung
Balkonsanierung: Abdichtung, Gelaender und Waermebruecke richtig loesen

Schadensbild erfassen

Vor der Sanierung pruefen wir Betonueberdeckung, Bewehrungskorrosion (Karbonatisierung), Gefaelle und Abdichtungsanschluss. Erst diese Diagnose entscheidet, ob Beschichtung reicht oder Betonsanierung noetig ist.

Abdichtung und Belag

Eine dauerhafte Loesung braucht ein funktionierendes Gefaelle (mindestens 1,5 bis 2 Prozent), eine Verbundabdichtung und einen frostsicheren Belag. Der Anschluss an die Tuerschwelle ist die kritischste Stelle - hier entstehen die meisten Folgeschaeden.

Waermebruecke entschaerfen

Der auskragende Balkon ist eine klassische Waermebruecke. Bei Sanierung lohnt der Einbau eines nachtraeglichen thermischen Trennelements oder zumindest eine umlaufende Daemmung der Balkonplatte, um Schimmel an der Innenecke zu vermeiden.

Gelaender und Sicherheit

Alte Gelaender erfuellen oft nicht mehr die Absturzsicherung nach aktueller Norm (Hoehe, Fuellstaebe). Die Sanierung ist der richtige Zeitpunkt, das Gelaender normgerecht und korrosionsgeschuetzt zu erneuern.

Wichtigstes auf einen Blick

Takeaways

Diagnose entscheidet: Beschichtung oder Betonsanierung
Gefaelle, Verbundabdichtung, Schwellenanschluss sind kritisch
Waermebruecke mit Daemmung / Trennelement entschaerfen
Gelaender bei der Sanierung normgerecht erneuern
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